„Meinigen“ Dampflok

November 3, 2016 Leonhard Eichhorn Ausflüge

Unsere Zugfahrt ging im Hauptbahnhof Fürth los 7.30 Uhr. Die Plätze waren vorgebucht, wir hatten ein 1. Klasse Abteil für uns. Der Frühstückskorb war voll und wurde ausgebackt und mit einem Becher Sekt in der Hand hatten wir viel Spaß.

Nach dem Frühstück ging es an die Bar. Bei einem dunklem Bier bei schönem Wetter war die Welt in Ordnung.

Als wir in Meinigen ankamen waren schon viele Menschen in der Lokwerkstatt.

Hier einiges aus der Homepage der Lokwerkstatt in Meiningen:

Die am 2.11.1858 eröffnete Werra-Bahn (Eisenach-Meiningen-Hildburghausen-Coburg) baute 1863 in Meiningen eine Lokwerkstatt. Diese lag gegenüber dem Bahnhof an der Stelle des heutigen Bahnbetriebswerkes

Im Jahre 1902 wird die Eisenbahnwerkstatt Meiningen, die bisher Nebenwerkstatt der Eisenbahndirektion Erfurt war, zur Hauptwerkstatt erklärt.
Da am alten Standort gegenüber des Bahnhofs keine Erweiterungsmöglichkeiten bestanden, wird zum Bau einer neuen Eisenbahn – Hauptwerkstatt im Jahr 1910 in Meiningen auf dem Gelände des Westhanges des Drachenberges zwischen Flutgraben, Leipziger Strasse und Helba der erste Spatenstich vollzogen. Dies erfolgte am 1. Oktober 1910.
Ca. 245 000 m³ Erdmassen mussten bewegt werden, um ein 140 550 m² großes Plateau zu schaffen.
Nach dreieinhalbjähriger Bauzeit wird am 2. März 1914 das neue Werk eröffnet und als Betrieb übergeben.

Der erste Bauabschnitt umfasste die jetzige Kesselschmiede, die Zubringerwerkstatt, die Lokhalle, das Ersatzstücklager, die alte Gießerei, die Wagenhalle, Badeanstalt, Kantine und das Verwaltungsgebäude bis zum ersten Stock.
Die Belegschaft wächst 1914 auf 800 und erweitert sich bis zum Jahr 1918 auf 1600 Beschäftigte. Für das Heben der schweren Schnell- und Güterzuglokomotiven der Königlich – Preußischen – Eisenbahndirektion (KED) Erfurt stehen ein 40 – Tonnen- und ein 60 – Tonnen – Kran zur Verfügung.

Das alles habe wir angeschaut! Eine Thüringer Bratwurst gegessen. Dazu ein helles Bier getrunken und schön langsam ging es zurück zu unserer Dampflok. Wir waren wieder in unserem Abteil und haben uns auf die Abfahrt vorbereitet. Unterwegs wollte Der Zug noch eine Scheinanfahrt machen und es ging Pünktlich los.

Plötzlich hielten wir an einem Bahnhof an:

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In Rentwertshausen wurde uns mitgeteilt, dass wir leider hier warten müssen! Der vor uns gefahrene Zug mit seiner Dampflok hatte die Böschung in Brand gesetzt !!!! Wir standen so knapp eine Stunde und dann ging es weiter. Leider ist durch die unfreiwilligen Verzögerung die Scheinanfahrt ausgefallen.

Wir haben unser (vorbestellt) Menü im Speisewagen eingenommen ein Bier getrunken und im Abteil ne runde geschlafen.

Ein schöner Runder Tag ging so um 22.30 Uhr zu Ende und wir schauten, dass wir nach Hause kamen.

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